26.06.2020

Landeskirchen nehmen Palliative Care wieder auf

Die Aargauer Landeskirchen haben ihren Palliative Care-Begleitdienst für schwer kranke und sterbende Menschen in Institutionen und in häuslicher Pflege wieder aufgenommen. Die dafür ausgebildeten Freiwilligen müssen dabei natürlich die Vorgaben und Schutzkonzepte der jeweiligen Institutionen beachten. Für die Einsätze ausserhalb von Institutionen wurde ein eigenes Schutzkonzept erstellt. Die Einsatzleitung für den Palliative Care-Begleitdienst stellt bei jeder Anfrage sicher, dass die Freiwilligen alle nötigen Schutzmassnahmen vor Ort einhalten können. Die Freiwilligen im Begleitdienst haben die Möglichkeit der persönlichen Begleitungen in der Zeit des Lockdowns sehr vermisst, das haben zahlreiche Telefongespräche gezeigt. Aber sie haben sich während dieser Zeit mit viel Fantasie telefonisch und schriftlich um Menschen mit Betreuungsbedarf gekümmert. Nun dürfen sie endlich auch wieder persönlich bei kranken und sterbenden Menschen präsent sein. Die Medienmitteilung der Landeskirchen mit den entsprechenden Kontaktinformationen lesen Sie hier: MM_Landeskirchen_PalliativeCare_Begleitdienst.

24.06.2020

Bischöfe passen Schutzkonzept an

Am vergangenen Freitag, 19. Juni, hat der Bundesrat die Schutzmassnahmen zur Covid-19-Bekämpfung massgeblich gelockert. Die Vereinfachungen gelten auch für religiöse Veranstaltungen, Kinder- und Jugendarbeit sowie Vereinsanlässe. Es gilt nur noch die «besondere Lage». Damit geht die Zuständigkeit für Verordnungen zur Pandemie-Bekämpfung grundsätzlich vom Bund an die Kantone zurück. Die Schweizer Bischofskonferenz hat deshalb ihr Rahmenschutzkonzept per 22. Juni ausser Kraft gesetzt. Als Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Basel gilt seit dem 23. Juni ein vereinfachtes Konzept, wie es auf der Website des Ordinariats zu finden ist.  Die wesentlichen Neuerungen sind im angepassten Konzept grau hinterlegt. Es appelliert weiterhin an das eigenverantwortliche Handeln aller Bürger, vorab durch Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln. Horizonte-Leser können das PDF des angepassten Schutzkonzeptes auch hier herunterladen: Praezisierungen_Schutzkonzept_200623.

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22.06.2020

Online-Studiengänge für Flüchtlinge weltweit

Seit 2010 bauen die Jesuiten weltweit ein Netz von Zentren höherer Bildung in den unwirtlichsten Regionen der Welt aus. Auch in afrikanischen Flüchtlingscamps. Mitten drin: Pascal Meyer (36). Seit Herbst 2018 arbeitet Pascal Meyer für das internationale Bildungsprojekt. Sein «Herz für Menschen am Rand der Gesellschaft» sowie die weltweite Dimension des Projekts motivieren ihn dazu, sagt der junge Mann aus Langnau am Albis bei Zürich. «Jesuit Worldwide Learning» haben die Jesuiten an einer Konferenz von 2010 aus der Taufe gehoben. Dabei vereinbarten die Jesuiten-Universität Regis in Colorado (USA), das digitale Jesuiten-Netzwerk Jesuit Commons und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (Jesuit Refugee Service), höhere Bildung für Flüchtlinge anzubieten. Heute gibt es laut JWL-Webseite über 30 Jesuiten-Lerngemeinschaften in 14 Ländern weltweit. Rund 4000 Personen sind in Ausbildung, 57 Prozent davon Frauen. Den vollständigen Bericht über die Arbeit von Pascal Meyer lesen Sie im Beitrag von Regula Pfeifer, kath.ch: Studiengänge für Flüchtlinge_Jesuiten_200622.